(Rechts)extremismus - Fokus auf Digitalisierung bzw. Radikalisierung Online

In diesem Bachelorprojekt werden aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und ihre zunehmende Attraktivität beleuchtet. Im Fokus stehen dabei digitale Lebenswelten wie Social Media, Gaming und digitale Jugendkulturen wie Memes, Codes, Symboliken und sprachliche Phänomene.
 
Ein Großteil der jugendlichen (und erwachsenen) Menschen verbringt täglich erheblich viel Zeit auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Twitch oder in digitalen Spielen und sind dort mit Reaktionismus, Rechtsextremismus und Radikalisierung konfrontiert. Von der Manosphäre, über sogenannte Dating-Coaches bis hin zu rechtsextremen Codes, KI-Aktivismus und Propaganda-Strategien: auf TikTok und Co. dominieren reaktionäre bis menschenfeindliche und extremistische Erzählungen. Die Machtstrukturen unserer Welt setzen sich so auch im digitalen Raum fort. Für die Soziale Arbeit bedeutet dies, Dynamiken und Entwicklungen nicht nur zu verstehen sondern auch gezielt selbst zu nutzen, um mit eigenen Interventionen möglichst viele Menschen zu erreichen.
 
Dieses Bachelorprojekt verbindet Theorie und Praxis und bearbeitet dabei zentrale Fragen: Warum radikalisieren sich Menschen (online)? Was ist daran attraktiv? Was macht eine digitalisierte Welt im Umgang mit dem Aufkommen von reaktionären Kräften und rechtsextremen Narrativen? Wie kann eine Gesellschaft adäquat damit umgehen? 

Wo die Soziale Arbeit hier eine bedeutende Rolle spielt und ob und wie sie gegen menschenfeindliche und extremistische Strömungen im virtuellen Raum steuern soll und kann, wird in diesem Projekt behandelt.

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Professor Sozialpädagogik (BA)
Department Soziales
Arbeitsplatz: B - Campus-Platz 1
Laufzeit
01.09.2026 – 30.09.2026
Projektstatus
laufend
Beteiligte Institute, Gruppen und Zentren
Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung