SINN – Stärkung inklusiver und nachhaltiger Nachbarschaften

Wie kann es gelingen, dass Nachbarschaften gute Orte für alle sind?

Orte, an denen sich verschiedene Menschen wohlfühlen und gegenseitig unterstützen.

Orte, die die Bewohner*innen gemeinsam gestalten.

Orte, an denen sich Menschen umeinander und um eine gute Umwelt kümmern.

Orte, die dazu beitragen, dass Menschen gesund bleiben und alle ein gutes Leben haben.

Das Projekt SINN sucht Wege, wie gute Nachbarschaften gelingen können

Im Mittelpunkt stehen kleine und mittelgroße Städte. 

Wir organisieren Aktivitäten, die Menschen zusammenbringen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten, die für ihr Leben wichtig sind.

Dabei beschäftigen wir uns besonders mit drei Bereichen:

  1. Inklusion
  2. Gesundheit
  3. Nachhaltigkeit

Diese werden nicht getrennt betrachtet, sondern gemeinsam gedacht. Damit verschiebt sich der Blick: Weg von rein individuellen Lösungen – hin zu gemeinschaftlichen Ansätzen, die das Umfeld und das Zusammenleben mitdenken.

Das Projekt arbeitet nach einem Bottom-up-Ansatz:

Ideen und Aktivitäten entstehen gemeinsam mit Menschen vor Ort.

Beteiligt sind:

  • Bewohner*innen
  • Studierende
  • Forscher*innen
  • örtliche Organisationen

Gemeinsam entwickeln, erproben und reflektieren sie Aktivitäten in St Pölten.

Konkrete Aktivitäten

Das Projekt untersucht, wie gemeinschaftliche Aktivitäten Nachbarschaften stärken können. Im Fokus stehen vor allem:

  • Bewegungsangebote, z. B. gmeinsames Spazieren und Sport
  • Gesunde und klimafreundliche Ernährung, z. B. gemeinsames Kochen

Diese Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass Nachbarschaften:

  • inklusiver werden
  • Gesundheit fördern
  • nachhaltiger gestaltet sind

Zentrale Fragestellungen

Das Projekt geht unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Wie können gemeinschaftliche Bewegungs- und Kochinitiativen zur Entwicklung inklusiver, gesunder und nachhaltiger Nachbarschaften beitragen?
  • Welche Faktoren sind entscheidend, damit solche Initiativen gut funktionieren?
  • Wie können Bürger*innen in alle Phasen des Projekts eingebunden werden?
  • Welche Rolle können Hochschulen in der Gemeinwesen-Entwicklung übernehmen?
  • Welche Synergien entstehen, wenn Inklusion, Gesundheit und Nachhaltigkeit gemeinsam gefördert werden?

Methoden

Im Zentrum steht der Ansatz der Citizen Science.

Das bedeutet: Menschen aus der Nachbarschaft sind aktiv an der Forschung beteiligt. Sie bringen ihre Perspektiven ein und arbeiten als Teil des Forschungsteams mit. 

Konkret heißt das:

  • Wir arbeiten mit Community-Forscher*innen aus St. Pölten.
  • Wir pflegen Kooperationen mit lokalen Initiativen und Organisationen.
  • Wir entscheiden gemeinsam, welche Aktivitäten wir setzen.

Das Projekt nutzt verschiedene partizipative Forschungs-Methoden und Zugänge der Gemeinwesenarbeit, wie:

  • Photovoive: Erfahrungen mit Fotos und Geschichten sichtbar machen
  • Social Mapping: gemeinsames Bearbeiten von Stadtplänen und Sichtbarmachen guter Begegnungsorte
  • Interaktive Workshops

So entsteht Wissen, das direkt aus dem Alltag der Menschen kommt.

Ergebnisse und Wirkung

Am Ende des Projekts entsteht ein praxisorientiertes Toolkit.

Dieses unterstützt Initiativen dabei, eigene Projekte in der Nachbarschaft umzusetzen.

Darüber hinaus entstehen:

  • wissenschaftliche Publikationen, die frei zugänglich sind
  • neue formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
  • konkrete Erfahrungen für die Weiterentwicklung von Nachbarschaften

Zum Abschluss des Projekts findet eine Konferenz statt, bei der Ergebnisse und Erfahrungen präsentiert werden.

SINN versteht sich als Modell für andere Städte.

Die Erfahrungen aus dem Projekt sollen zeigen, wie gemeinschaftsbasierte Ansätze auch in anderen Regionen umgesetzt werden können.

Damit leistet SINN einen Beitrag zu einer sozial gerechteren, gesünderen und nachhaltigeren Stadtentwicklung – in Österreich und darüber hinaus.

Forschen wir gemeinsam

Bis zum 31.7.2026 Fragebogen ausfüllen und beim Gewinnspiel beteiligen

Die Gewinner*innen der Verlosung können einen 50 Euro-Gutschein für Geschäfte in St. Pölten gewinnen! Das Antworten dauert rund 5 bis 10 Minuten.

=> In Kürze können Sie hier über den Online-Link teilnehmen.

24. April 2026: SINN ist bei der Langen Nacht der Forschung 

Wo: im Gebäude der KPH, Wiener Straße 38, 3100 St. Pölten
Was: Beim gemeinsamen Essen forschen wir gemeinsam. Für Kinderprogramm ist gesorgt! 

 

Flyer Deutsch

 

Flyer Arabisch-Deutsch

6. Juni 2026: Community-Workshop-Tag für Mütter, inkl. Kinderprogramm 

Beim gemeinsamen Kochen und einem kreativen Kinderworkshop schaffen wir an der Hochschule Räume für Austausch und Erholung. 

Nähere Informationen folgen in Kürze.
Wir freuen uns auf viele Anmeldungen unter sinn@ustp.at

10.–11. Juli 2026: Workshop-Wochenende für junge Frauen (18–30 Jahre) in Melk 

An diesem Wochenende können sich junge Frauen aus St. Pölten kennenlernen, gemeinsam Neues ausprobieren und sich stärken. Unser kostenloses Training unterstützt dabei, den eigenen Weg zu gehen und auch andere zu ermutigen. 
Nähere Informationen folgen in Kürze.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen unter sinn@ustp.at

13.–17. Juli: Young Campus an der Hochschule St. Pölten 

Der Young Campus ist ein Programm für junge Menschen im Alter von 14 - 20 Jahren. In unserem Fitness-Workshop entwickeln wir gemeinsam Trainingspläne und verbinden diese mit Ernährungsexpertise. 

Hier geht's zu mehr Infos und zur Anmeldung

Für Gratis-Tickets Anmeldung unter sinn@ustp.at

Core Community Researcherinnen

Manizheh Mohamadzadeh
Rawia Hayatleh

Studentische Assistentinnen

Cappelletto Chiara
Grosse Julia

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