Das Projekt verbindet Nachbarschaft, Inklusion und Theater und beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen im Alltag zusammenleben und einander begegnen. Im Mittelpunkt steht die Nachbarschaft als sozialer Raum, in dem Zugehörigkeit entsteht, aber auch Ausgrenzung und Unsichtbarkeit erlebt werden können.
Das Projekt steht in Verbindung mit Citizen Science Projekt SINN – Stärkung inklusiver und nachhaltiger Nachbarschaften zu inklusiven, nachhaltigen und gesunden Nachbarschaften und verknüpft sozialarbeiterische Fragestellungen mit künstlerisch-performativen Zugängen.
Am Beginn des Projekts steht ein Theaterworkshop, in dem Studierende Methoden aus dem Theater der Unterdrückten kennenlernen. Darauf aufbauend entwickeln sie in Kleingruppen kurze, realitätsnahe Theaterszenen, die typische Situationen aus der Nachbarschaft aufgreifen. Diese Szenen thematisieren unter anderem Inklusion, Barrieren, Unterschiede zwischen Menschen sowie Macht- und Zugehörigkeitsfragen im alltäglichen Zusammenleben.
Die entwickelten Szenen werden als Unsichtbares Theater im öffentlichen Raum gespielt. Dabei wissen Passant*innen nicht, dass es sich um Theater handelt. Ziel ist es, Reaktionen auszulösen, Gespräche anzuregen und bestehende Sichtweisen auf Nachbarschaft zu hinterfragen. So wird Nachbarschaft erfahrbar gemacht und als Ort sozialen Lernens, gesellschaftlicher Aushandlung und inklusiver Gestaltung sichtbar.
Die daraus entstehenden Themen werden im Rahmen des Bachelorprojekts und mit Blick auf die geplante Bachelorarbeiten zu unterschiedlichen Aspekten von Nachbarschaft weiter bearbeitet.
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Department Soziales