Stärkung der Rolle der Studierenden innerhalb der Europäischen Hochschulallianzen.
Hintergrund
Die Initiative „European Universities“ ermöglicht es Hochschulen, strategische Partnerschaften und bottom-up-Netzwerke zu bilden. Im Einklang mit dem Competitiveness Compass stärken diese Allianzen nicht nur den grenzüberschreitenden Wissensaustausch, sondern auch das Fundament der europäischen Wettbewerbsfähigkeit – die Menschen. Damit erfüllen sie auch einen gesellschaftlichen Auftrag: Sie bringen Menschen zusammen und fördern soziale Innovationen, ganz im Sinne einer Union der Kompetenzen und der Gleichberechtigung. Insbesondere junge Menschen sollen unterstützt werden. Dafür müssen Studierendenrechte, Zugangsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen an den verschiedenen Universitäten besser aufeinander abgestimmt werden und Anpassungen in Administration und an den Regelwerken der europäischen Hochschulsystemen sind notwendig.
Projektinhalt
Das vorliegende Projekt folgt dem Aufruf der Europäische Kommission, ein belastbares Inclusivity Framework für die European Universities Initiative zu entwickeln. Übergeordnetes Ziel ist es, sozialen Themen innerhalb der Allianzen mehr Gewicht zu verleihen. Zu diesem Zweck wird ein Vorschlag für ein solches Framework ausgearbeitet und ein entsprechendes Toolkit bereitgestellt. Darüber hinaus werden die Studierendenvertretungen innerhalb der Allianzen gestärkt. Das Projekt dient auch als Testlauf für eine größere europäische Initiative, die prüfen soll, ob es sinnvoll ist, in jeder European University Alliance eigene Studierendenräte einzurichten.
Ziele
Die Ziele des Projekts sind:
- Entwicklung von Kriterien, Indikatoren und Methoden zur Bewertung der sozialen Dimension innerhalb der European University Alliances.
- Erstellung eines Vorschlags für ein Inclusivity Framework gemäß der Europäischen Strategie für Hochschulen.
- Identifikation von Hindernissen, die der Umsetzung eines solchen Frameworks entgegenstehen, sowie Entwicklung von Strategien für eine erfolgreiche Implementierung.
- Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Studierendenvertretungen der Allianzen und der European Students’ Union.
- Stärkung der Kompetenzen von Studierenden durch Capacity-Building und den Austausch bewährter Praktiken.
Wirkung
Das Projekt stellt die soziale Dimension der European University Alliances heraus. Es fördert insbesondere die Partizipation von Studierenden und stärkt ihre Vertretungen. Beide Gruppen werden in politiknahe Aufgaben und Entscheidungsprozesse eingebunden. So wird ihnen ein Gefühl von Ownership vermittelt und ihre Selbstwirksamkeit erhöht. Die Studierendem tragen damit nicht nur zur Gestaltung inklusiver und vernetzter Hochschulräume bei, sondern profitieren auch persönlich und beruflich. Sie entwickeln interkulturelles Verständnis und schärfen ihre Kommunikations- und kritischen Denkfähigkeiten. Gleichzeitig stärkt ihr Engagement das zivilgesellschaftliche Bewusstsein und fördert eine sozial verantwortliche akademische Gemeinschaft.
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Studiengangsleiterin Soziale Arbeit (MA)
Lehrgangsleiterin Suchtberatung und Prävention (MA)
Lehrgangsleiterin Suchtberatung und Prävention (akad.)
Lehrgangsleiterin Suchtberatung und Prävention (zertif.)
Lehrgangsleiterin Mental Health (zertif.)
Lehrgangsleiterin Mental Health (MA)
Lehrgangsleiterin Mental Health (akad.)
Weiterbildungsverantwortliche Department Soziales
Researcher Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung
Department Soziales
- European Student Union (lead) [Belgium]
- EURASHE [Belgium]
- Mondragon University, EU4DUAL European University Alliance [Spain]
- Uni Paris 8, ERUA Alliance [France]
- Metropolia UAS [Finland]
- EURECA-PRO [Europe]
- EC2U Student Council [France]
