AI Crowd in Motion

Eine Initiative, die Unternehmen und der Gesellschaft hilft, KI praktisch zu nutzen.

Hintergrund

Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Datenaustauschplattformen (Data Spaces) und immersive digitale Werkzeuge (Augmented, Extended und Virtual Reality – AR/XR/VR) gewinnen zunehmend an Bedeutung und eröffnen neue Möglichkeiten für Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Europäische Union steht vor der Aufgabe, diese Entwicklungen in geordnete Bahnen zu lenken. Es gilt das Potenzial dieser Technologien auszuschöpfen, aber gleichzeitig mögliche Risiken abzuschätzen und abzufedern. Möglichst viele Menschen sollen profitieren, jedoch müssen auch gesellschaftliche Bedürfnisse, Prinzipien der Inklusion sowie rechtliche Anforderungen müssen gewahrt bleiben. European Digital Innovation Hubs (EDIHs), die im Programm „Digital Europe“ verankert sind, spielen dabei eine tragende Rolle. Sie unterstützen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei, technologische Innovationen nutzbar zu machen, ohne gesellschaftliche Anforderungen aus dem Blick zu verlieren.

Ausgangspunkt

In Phase eins hatte es sich der European Digital Innovation Hub (EDIH) Crowd in Motion (CIMO) zur Aufgabe gemacht, Wirtschaft und Gesellschaft von den Vorteilen neuer digitaler Technologien zu überzeugen und sie dabei zu unterstützen, diese nutzbringend anzuwenden. CIMO orientiert sich stark an den Prioritäten, die sich die EU für ihre Digitalisierungsoffensive gesetzt hat. CIMO ist regional verankert und hat sektorenübergreifend Tourismus, Sport, Mobilität und Wohlbefinden im Blick. Die Initiative verfolgt einen nutzer*innenorientierten Ansatz, der auf Open Innovation, Crowdsourcing und Crowdfunding aufbaut. Lösungen, die lokale Bedürfnisse und Prioritäten sowie Europas kulturelle Identität und wirtschaftliche Entwicklung widerspiegeln, wurden und werden gemeinsam entwickelt. Bei allen Aktivitäten werden die Auswirkungen auf die Gesellschaft berücksichtigt und Maßnahmen zum Aufbau gesellschaftlicher Resilienz vorangetrieben.

Ziele

Die Weiterführungsphase des CIMO AI Hubs stützt sich auf ein solides Fundament aus etablierten Netzwerken und Expertise, die über die letzten Jahre aufgebaut wurde. Beides ermöglicht es uns, Ziele zu schärfen, Methoden zu verfeinern und das Serviceangebot auszuweiten. Ein klareres Verständnis dafür, was unsere Zielgruppen benötigen, hilft uns, besser auf ihre Bedürfnisse und Herausforderungen einzugehen.

Folgende Ziele stehen im Vordergrund:

  • Schwerpunkt bei Künstlicher Intelligenz (KI): Wir bauen das Serviceangebot aus und bestehende Vorbehalte gegenüber der Technologie ab. Der Fokus liegt auf Upskilling- und Reskilling-Maßnahmen sowie auf der Entwicklung und Erprobung von KI-Lösungen, die mit geltenden regulatorischen Vorgaben vereinbar sind.
  • Erweiterung der geografischen Abdeckung: Wir vergrößern unseren Wirkungskreis, indem wir neue Partner aus der österreichischen Digital Innovation Hub-Landschaft in unser Netzwerk einbinden.
  • Intensivere Zusammenarbeit mit und zwischen Hochschulpartnern: Wir machen Laborinfrastrukturen wechselseitig zugänglich und nutzen das Know-how qualifizierter Forschender und Fachkräfte.
  • Stärkung von Datenaustausch und Nutzung von Data Spaces.
  • Ausbau der Services für den öffentlichen Sektor: Dies geschieht im Einklang mit der österreichischen KI-Strategie.
  • Förderung digitaler Lösungen im Wellness- und Well-being-Sektor: Das umfasst digitale Lösungen für mentale Gesundheit, Ernährung, Gewichtsmanagement, Körperpflege und die Unterstützung von Tourismusbranchen, die in den genannten Bereichen tätig sind.

Wirkung und Ergebnisse

Die Initiative CIMO‑AI unterstützt Organisationen in verschiedenen Branchen dabei, KI‑Technologien und andere digitale Tools in der Praxis anzuwenden. Diese Tools sollen zum Beispiel dabei helfen, Gäste besser zu verstehen, Urlaubserlebnisse für sie intensiver zu gestalten und bessere Dienstleistungen anzubieten. Die Dienstleister*innen werden behutsam an KI-Lösungen herangeführt mit denen sich Services verbessern und effizienter planen lassen – etwa durch bessere Bedarfsprognosen.

Start-ups und Unternehmen im Bereich Sport werden bei der Entwicklung digitaler Produkte unterstützt. So können Fanerlebnisse intensiviert oder Leistungsanalysen verbessert werden. In ähnlicher Weise begleitet CIMO AI Unternehmen aus der Sparte Wellness- und Well-being dabei, digitale Lösungen zur Weiterentwicklung ihrer Angebote einzusetzen.

Die öffentliche Verwaltung und die Gemeinden erhalten strategische Beratung zur Nutzung digitaler Lösungen. Intelligentere öffentliche Dienstleistungen, die nachhaltig gestaltet sind und langfristig Wirkung entfalten, sind das Ziel davon. Anbieter*innen digitaler Lösungen profitieren zudem von branchenspezifischem Wissen und den Kooperationsmöglichkeiten innerhalb des CIMO-AI-Netzwerks

Über die bereits genannten Branchen hinaus profitieren zahlreiche weitere Interessengruppen – darunter regionale Entwicklungsagenturen, politische Entscheidungsträger*innen, Firmennetzwerke und auch die Bürger*innen. Ihnen steht der Zugang zu den digitalen Services von CIMO AI offen und sie werden eingeladen Teil der offenen Innovationsgemeinschaft der Initiative zu werden, die jetzt schon mehr als 21.000 Mitglieder umfasst.

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Leiter Fakultät für Technik und Wirtschaft
Studiengangsleiter Digital Design (MA)
Studiengangsleiter Digital Media Management (MA)
Studiengangsleiter Digital Media Production (MA)
Studiengangsleiter Interactive Technologies (MA)
Mitglied Erweiterte Hochschulleitung
Department Medien und Digitale Technologien
Arbeitsplatz: B - Campus-Platz 1
T: +43/2742/313 228 650
M: +43/676/847 228 650
Beteiligte Institute, Gruppen und Zentren
Center for Artificial Intelligence
Institut für IT Sicherheitsforschung
Institute for Innovation Systems